Im Jahr 1983 starteten das Land Hessen und die Universität Kassel einen Modellversuch zur Einführung
der getrennten Sammlung organischer Abfälle, unter Leitung von Thomas Turk und Klaus Fricke.
Die beiden Wissenschaftler gründeten parallel zur Durchführung dieses Modellversuches die
Ingenieurgemeinschaft Witzenhausen Fricke & Turk GmbH - heute ein international tätiges,
wissenschaftliches Dienstleistungsunternehmen mit einem festen Team von 20 Mitarbeitern.
1999 folgte Prof. Dr. Klaus Fricke dem Ruf an die TU Braunschweig. Dipl. Ing. Jürgen Hake, bisher
Leiter der Abteilung Anlagenplanung, übernahm nun neben Thomas Turk die Funktion des
geschäftsführenden Gesellschafters.
Die IGW hat sich zu einem Zentrum abfallwirtschaftlicher und umwelttechnischer Innovationen
entwickelt und sich besonders in den letzten Jahren zunehmend mit Projekten der stofflichen und
energetischen Nutzung Nachwachsender Rohstoffe profiliert. Mehr als 70 % der Arbeit sind Planungs-
und Forschungsvorhaben, die zum großen Teil anschließend in die Praxis umgesetzt werden. Damit kann das
Unternehmen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar auf Praxistauglichkeit prüfen und
die auf diese Weise neu gewonnenen Erfahrungen in kommende Planungs- und Forschungsprojekte einfließen
lassen - eine Dynamik, die die IGW zu einem der Marktführer abfalltechnischer Entwicklungen werden ließ.
Um der zunehmenden Nachfrage entsprechender Beratungsleistung im Europäischen Ausland gerecht zu werden,
wurden Tochterunternehmen in Luxemburg und England aufgebaut. Mit der IGLux s.á r.l., dem Oeko-Bureau s.á r.l.
und ORA Organic Resource Agency Ltd im Firmenverbund bietet die IGW ihre Erfahrung und ihre Leistungen im
gesamten europäischen Raum an. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit dieses europäischen
Ingenieurteams ist die IGW auch zunehmend Auftragnehmer für umfangreiche abfallwirtschaftliche und
umwelttechnische Projekte im Ausland.